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Kultur und Schule von A–Z

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Landesprogramm Kultur und Schule. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartnerin, Ihren Ansprechpartner in der Stadt oder dem Kreis in der Rubrik Ansprechpartner.

 

A-D     |     E-H     |     I-L     |     M-P     |     Q-Z

 

A–D

Anfang

Eine Künstlerin, ein Künstler hat eine ausgezeichnete Idee für ein Projekt, das an einer Schule umgesetzt werden kann.
Oder eine Lehrkraft hat eine gute Idee, die durch das Landesprogramm realisiert werden könnte und sucht im Künstlerpool dieser Website eine/n geeignete/n künstlerische/n PartnerIn.
Beide nehmen in dieser Phase Kontakt miteinander auf und planen das Projekt für das zukünftige Schuljahr.

Antragstellung

Die beiden o. g. Akteure füllen gemeinsam einen Projektantrag aus, den sie in vierfacher Ausfertigung unterschrieben beim Schulträger (kreisfreie Städte und Kreise) einreichen. Die Adressen hierfür finden Sie unter folgendem [LINK].
Frist für die Antragsstellung ist der 31. März.
Hier finden Sie eine Vorlage für den Projektantrag: Projektdatenblatt

Ausschreibung

Das NRW Landesprogramm Kultur und Schule wendet sich mit der Ausschreibung von Projekten an Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturinstituten und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung.
Ziel des Landesprogramms ist es, Künstlerinnen und Künstler und Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen zur Gestaltung von Projekten in die Schulen Nordrhein-Westfalens einzuladen. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur, unabhängig von der Herkunft und dem sozialen Status.
Die Künstlerinnen und Künstler aller Sparten unterstützen die SchülerInnen dabei, selber künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen.

Ein Erlass des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen regelt das Antragsverfahren und die Durchführung des Auswahlverfahrens zur Ermittlung der zu fördernden Projekte. Sie finden diesen hier: [LINK]

Eine Richtlinie regelt die Gewährung von Zuwendungen zur Durchführung von Projekten zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung an Schulen im Rahmen des NRW-Landesprogramms Kultur und Schule. Die Richtlinien finden Sie hier: [LINK]

Auswahlverfahren

Eine Jury (siehe Punkt „Jury“), entscheidet über die Auswahl der förderungswürdigen Projekte und legt diese dann bis zum 31. Mai der Bezirksregierung vor.
Die Städte und Kreise informieren kurz vor den Sommerferien die KünstlerInnen und Schulen über die von der Jury ausgewählten Projekte.

Auszahlung

Die Fördergelder werden in zwei gleichen Raten am 1. September und am 1. März des jeweiligen Schuljahres ausgezahlt. 

Beratung und Begleitung

Die Personen dieser Institutionen und Ämter beraten die KünstlerInnen:
• AnsprechpartnerInnen auf kommunaler bzw. Kreisebene: [LINK]
• Bezirksregierungen: [LINK]
• Fortbildungseinrichtungen:
       o Bildende Kunst: Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/ Jugendkunstschulen             e. V., Unna
       o Film/neue Medien: filmothek der jugend nrw. e. V., Duisburg
       o Musik: Landesmusikakademie NRW Heek e. V.
       o Tanz: Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW e. V./NRW Landesbüro Tanz, Köln
       o Theater: Rheinisches Landestheater Neuss 

 

 

E–H

Evaluation

Das NRW Landesprogramm Kultur und Schule wird begleitend evaluiert.

Förderung

Gefördert werden künstlerisch-kulturelle Projekte von Künstlerinnen und Künstlern und Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen in den außerunterrichtlichen Angeboten von allgemein-bildenden und berufsbildenden Schulen.

Das Land trägt 80% der Gesamtkosten in Höhe von 3.050 Euro. (Höchstbetrag der anerkennungsfähigen zuwendungsfähigen Ausgaben). Die Kommune übernimmt einen Eigenanteil in Höhe von 20%. Der Eigenanteil muss gemäß Landeshaushaltsordnung bis zu 50% durch den Schulträger erbracht werden, die andere Hälfte des Betrages kann durch Dritte (Förder-, Elternvereine etc.) oder geldwerte projektbezogene Leistungen abgedeckt werden.

Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Entgelt für die Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 2200 Euro, Reise- und projektbezogene Sachkosten bis zu 750 Euro zuzüglich 100 Euro für eine Projektpräsentation.
Der Höchstbetrag (mit Ausnahme der Aufwendungen für die Projektpräsentation) kann in Ausnahmefällen verdoppelt werden, wenn zwei KünstlerInnen oder Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen in einer Gruppe mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten.

Fortbildung

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verpflichten sich, an vier eintägigen Seminaren teilzunehmen, die von Fachinstitutionen veranstaltet werden. Hier bekommen sie Informationen über die Arbeitsbedingungen im schulischen Alltag und Unterstützung bei der Entwicklung konkreter Umsetzungsmöglichkeiten für ihre Projekte. Nach dem Besuch gehören die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Künstlerpool, der Schulen für die Suche nach geeigneten Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung steht.
Hier finden Sie die Fortbildungsinstitutionen und Termine: [LINK]

Honorar

Das Honorar in Höhe von 2200 Euro erhalten die beteiligten Künstlerinnen und Künstler von der Gemeinde als Schulträger.
Dabei wird ein Betrag i. H. v. 27,50 Euro je 45 Minuten als Entgelt für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler zu Grunde gelegt. Hinzu kommen Reise- und projektbezogene Sachausgaben von höchstens 750 Euro je Projekt.

 

 

I–L

Jury

Eine unabhängige Jury auf kommunaler oder Kreisebene, die sich aus zwei Künstlerinnen oder Künstlern, einer schulfachlichen Vertreterin oder einem schulfachlichen Vertreter, einem Mitglied aus dem Bereich der kulturellen Jugendbildung und einer Vertreterin oder einem Vertreter aus der Bezirksregierung zusammensetzt, befindet verbindlich über die Förderung eines künstlerisch-kulturellen Projektes.
Die Jury beachtet insbesondere folgende Punkte:
• die künstlerische und pädagogische Qualifikation der Projektleitung
• die Qualität der Projektideen und -planungen
• die Kontinuität des Angebots über ein gesamtes Schuljahr hinweg
• die vorrangige Förderung von Projekten im Primarbereich
• die besondere Berücksichtigung von Schulen mit einem kulturellen Profil und solchen mit einem hohen Anteil von Schülerinnen   und Schülern mit Migrationshintergrund sowie solchen, die inklusiv arbeiten
• die breite Einbeziehung aller Sparten 

Künstlerpool

Die Landesregierung hat das Kultursekretariat NRW Gütersloh mit der Einrichtung und Pflege des Internetportals www.kulturundschule.de beauftragt. Künstlerinnen und Künstler, die an der Fortbildung im Rahmen des Landesprogramms teilgenommen haben, werden in den sog. „Künstlerpool“ aufgenommen. 

Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist eine staatliche Einrichtung, die selbstständigen Künstlerinnen und Künstlern und Publizistinnen und Publizisten sozialen Schutz in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung bietet. Künstlerinnen und Künstler und Publizistinnen und Publizisten müssen nur die Hälfte der fälligen Beiträge selbst tragen. Die andere Hälfte wird aus einem Zuschuss des Bundes sowie aus Sozialabgaben der Unternehmen gezahlt, die Aufträge an selbstständige Künstlerinnen und Künstler und Publizistinnen und Publizisten vergeben. Allgemeinbildende Schulen gehören nicht zu den so genannten abgabepflichtigen Unternehmen. 

 

 

M–P

Nachrückerliste

Wenn der Jury mehr förderungswürdige Projekte vorliegen, als unter Beachtung des Orientierungsrahmens befürwortet werden können, so können max. 5 als „Nachrückerprojekte“ benannt werden. (s. www.mfkjks.nrw )

Orientierungsrahmen

Das ist die Planungsgrundlage für die Kommunen und Kreise.
Der finanzielle Orientierungsrahmen wird vor Beginn des Projektjahres vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Es handelt sich um den maximal zu beantragenden Zuschuss und orientiert sich an der Zahl der Schulen und Schülerinnen und Schüler der Gemeinde. Die Mittel für Sonderprojekte und der kommunale Eigenanteil sind darin nicht enthalten.

Preise

Mit dem Projektpreis „Kinder-und Jugendkulturland NRW“ werden herausragende, innovative Kooperationsprojekte ausgezeichnet, die Künstler/innen oder Kulturpädagogen und Kulturpädagoginnen zusammen mit Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen durchgeführt und damit neue Zielgruppen erschlossen haben. Ausgezeichnet werden zudem „Kommunale Gesamtkonzepte“, die einen Schwerpunkt auf die Einbeziehung/Partizipation aller Akteure vor Ort legen und/oder interkommunale Verbünde, die den ‚kulturellen Bewegungsraum‘ von Kindern und Jugendlichen nachhaltig erweitern.
Weitere Informationen und die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: [LINK]

Projekte

Die Projekte dauern ein Schuljahr und dürfen kein Unterrichtsersatz sein, finden außerhalb des Unterrichts und in der Regel in 40 Einheiten à 90 Minuten verteilt über das ganze Schuljahr statt. 

 

 

Q–Z

Qualifikation

Künstlerinnen und Künstler müssen anhand ihrer biographischen Angaben bei der Antragstellung eine professionelle künstlerische Qualifikation nachweisen und den künstlerischen Werdegang in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen darlegen. 

Sach- und Reisekosten

Den Künstlerinnen und Künstlern werden bis zu max. 750 Euro an Sach- und Reisekosten
erstattet, inklusive der Fahrten zu den Fortbildungsveranstaltungen.

Sonderprojekte/ Kooperationsprojekte

Sind die Projekte schul- oder kommunenübergreifend angelegt, mehr als vier KünstlerInnen beteiligt und spartenübergreifend oder in Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen gelten sie als Sonderprojekte und werden direkt bei der Bezirksregierung beantragt.
Die Auswahl erfolgt durch eine Jury unter Vorsitz des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Versicherungsschutz

Die Projekte im Rahmen des Landesprogramms gelten als schulische Veranstaltungen. Für den Versicherungsschutz gilt Nr. 9 des RdErl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 23.12.2010 sinngemäß. „Schulveranstaltungen“ unterliegen den Bestimmungen gemäß § 2 Abs.1 Nr. 8b SGB VII.
Den Künstlerinnen und Künstlern wird zudem der Abschluss einer privaten Unfallversicherung empfohlen, da sie in keinem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen.
Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für die im Programm beteiligten KünstlerInnen ist den Kommunen freigestellt. Der Höchstbetrag für die zuwendungsfähigen Ausgaben beläuft sich auf 30 Euro pro Person.

Verwendungsnachweis

Als Beleg über die Durchführung des Projektes wird zum 30. November des Jahres ein
Verwendungsnachweis vorgelegt. Hierzu gehört ein Sachbericht der Künstlerin oder des Künstlers (in der Regel 1 Din A4 Seite).